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Energie vom GrünlandInformationsveranstaltung: "Energie vom Grünland"
23. Juni 2008, Industrie- und Handelskammer zu Kiel
Raps (Biodiesel), Mais (Biogas) und Getreide (Ethanol) dominieren derzeit die Energiepflanzenproduktion. Doch auf die Zukunft projiziert hat Grünland als Basis für Nachwachsende Rohstoffe (Nawaro) zwei große Vorteile: Grünlandflächen sind zum Einen ausreichend vorhanden und stehen als Nawaro nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Zusätzlich erfüllt Grünland für den Boden-, Wasser- und Klimaschutz sowie die Biodiversität vielfältige Funktionen.
Welche Perspektiven können Grünland zukünftig in der Energiepflanzenproduktion eingeräumt werden? Referenten aus den USA, Österreich und Deutschland gaben Einblick in ihre Forschungsprojekte zur energetischen Nutzung von Grünland.
 Matt Sanderson vom US-Department of Agriculture Pennsylvania beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der energetischen Nutzung von Gräsern. Er stellte die Möglichkeiten und Risiken der Erzeugung von "Biokraftstoffen der zweiten Generation" aus US-amerikanischer Sicht dar. Erich Pötsch von der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein stellte die Potenziale der energetischen Nutzung des alpinen Grünlandes vor, aber auch alternative Verwertungsmöglichkeiten von Grünland wie etwa die sogenannte "Grüne Bioraffinerie". Mit Matthias Benke von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen konnte ein kompetenter Fachmann gewonnen werden, der die Eignung von Futtergräsern zur Biogasproduktion für verschiedene Regionen Deutschlands präsentierte.
Einladungsflyer
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The Second Generation of Biofuels: Is a Billion Tons Too Much or Not Enough?
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Dr. Matt Sanderson USDA-ARS, Pasture Systems, Watershed Management, Research Unit, University Park, Pennsylvania
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pdf (1,3 MB)
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Potenziale der energetischen Nutzung im alpinen Grünland
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PD Dr. Erich Pötsch Abteilung Grünlandmanagement und Kulturlandschaft, HBLFA Raumberg-Gumpenstein, Österreich
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Eignung von Futtergräsern für die Biogaserzeugung in verschiedenen Regionen Deutschlands
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Dr. Matthias Benke Fachbereich Grünland und Futterbau, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
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pdf (1,4 MB)
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